Archive for the ‘Allgemein’ Category

Monatsrückblick für Februar 2011

Diese neue Rubrik, wird den jeweiligen, vergangenen Monat auf Bemerkenswertes aus dem (i.e. meinem) Spielerleben hin abklopfen und berichten. Die zeitweilig begonnen wöchentlichen Berichte sind zu wenig aussagekräftig, gerade wenn Krankheit oder eine höhere Berufsauslastung anstehen – in einem Monat passieren doch ungleich mehr interessante Dinge. Wenn Ihr, meine geschätzten Leser, etwas Bemerkenswertes in diesem Monat erlebt, gekauft oder gespielt habt, dann nur zu: Nutzt die Kommentarfunktion!

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D&D4 mit Fate Aspekten verbinden

Eine wirklich interessante Option für Dungeons & Dragons 4th Edition hat Mike McConnell (aka Mechalus), seines Namens Designer und Autor meiner favorisierten Fate-Implementierung “Strands of Fate“, jüngst in seinem Blog veröffentlicht.

Unter dem Titel “Heroic Traits: An Aspect-like Mechanic for D&D” beschreibt er auf vier knappen Seiten, wie man die Charakter Aspekte aus Fate in D&D4 verwenden könnte. Er nennt das ganze Heroic Traits, aber letztlich sind es genau die Aspekte, etwas verändert, insbesondere hinsichtlich der Verfügbarkeit und des Refresh.

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In eigener Sache: Blogumzug

Wie man es vielleicht seit heute merkt, ziehe ich das Blog endlich auf eine eigene Domain um: www.finestgames.de. Schon lange wollte ich das Blog, als Subdomain von meiner privaten Domain weg ziehen, aber es fehlte ein passender Name und die Zeit. Die Zeit habe ich nun zumindest gefunden und mit einigen design- und strukturtechnischen Änderungen kommt jetzt der Umzug mit neuem Namen. Alle Links, Feeds etc, werden in den kommenden Tagen umgestellt, die alten sollten aber auch weiterhin noch funktionieren.

Mit so einer gravierenden Änderung gehen natürlich auch immer Vorsätze einher. Ich werde mich bemühen, in Zukunft mehr aktuelle Nachrichten aus der Industrie mit aufzunehmen und den Artikel-Output quantitativ wie qualitativ zu verbessern. Eine bessere Verzahnung mit Twitter und Facebook soll es ermöglichen, die Nachrichten, Berichte und Erfahrungen mit unserem liebstem Hobby noch schneller zu verbreiten und leichter verfügbar zu machen.

Der Blog ist nach wie vor mein Privatvergnügen und gibt nur rein subjektiv Meinungen wieder. Auch weiterhin gilt die Regel, dass ich nur Sachen vorstelle, die ich auch käuflich erworben habe – vom Zusenden von Rezensionsexemplaren bitte ich auch weiterhin Abstand zu nehmen.

Ich freue mich auf die Fortsetzung des Blogs unter neuem Namen. Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Leser den Wechsel mitmachen und wir uns auf Finest Games wieder so zahlreich sehen.

Wenn Ihr Schwierigkeiten oder Probleme im Rahmen dieses Umzugs mitbekommt, gebt Sie mir bitte weiter, damit ich sie beseitigen kann – danke.

Forges warm, friend

Reto

Crowdfunding für Rollenspiele

Crowdfunding ist eine dieser wirklich netten Sachen, die das Internet erst in großem Stil möglich gemacht hat. Wikipedia definert es so: “Crowdfunding ist eine Art der Finanzierung, durch die sich Aktionen (Produkte, Projekte oder auch Geschäftsideen von Privatpersonen) mit Fremdkapital versorgen lassen. Als Kapitalgeber fungiert die anonyme Masse der Internetnutzer.”

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Soldiers of Fortune

Aus dem Hause des D&D/Pathfinder Magazins Kobold Quarterly stammt folgendes D&D4 Quellenbuch, das sich voll und ganz um militärische Abenteuer, Kampagnen und Auseinandersetzungen dreht. Der Autor Matt James verfügt selber über einen militärischen Hintergrund, was dem ganzen zwar nicht automatisch mehr Qualität verleiht, zumindest aber Authentizität.

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Wrath of Ashardalon

Nachdem ich das Glück hatte, “Castle Ravenloft” schon im ersten Schwung zu erstehen und nicht warten zu müssen, aber mit dem Spiel nie über ein Auspacken und Regelstudium hinaus gekommen bin, kam jetzt pünktlich zum Erscheinungstermin das Komplementärspiel “Wrath of Ashardalon” bei mir an. Komplementärspiel deswegen, weil “Wrath of Ashardalon” ein eigenständiges Spiel ist, es jedoch aber beliebig mit “Castle Ravenloft ” kombinierbar ist. Sprich man kann Magic Items, Helden, Monster, Konzepte beliebig miteinander verwenden. So kommt eine stattliche Zahl an Assets zustande. Und wenn man bedenkt, dass mit Legend of Drizzt im Herbst bereits das dritte Spiel erscheint, das auf dem gleichen D&D Adventure System basiert, wird dieser Vielfalt auch noch ausgeweitet.

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Spielwoche 04/11: Fantasy Flight Games

Eine weitere Woche der unfreiwilligen Sprechpause ist leider im vollen Gange und ohne Stimme lässt sich schlecht spielen. In der Zwischenzeit ist nur das Bestiary 2 für Pathfinder angekommen. Aber nachdem ich Pathfinder aktuell nicht spiele, wanderte das kaum besehen in das Bücherregal.

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Spielwoche 01/11: D&D Essentials, Character Builder, Mithendrain

Diese Woche war nur ein Spieltermin fällig, und wir sind in der Abeir Kampagne zur Hälfte des zweiten LFR Moduls der Embers of Dawn Mini-Kampagne vorgedrungen. Lauter Skill-Challenges auf der Suche nach verschwundenen Bürgern und eine wunderschöne Stadt als Kulisse. Das eine Kampf Encounter war schnell überstanden und die Gruppe bereitet sich auf die kommenden Herausforderungen in der nächsten Sitzung vor – und die werden es in sich haben!

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Spielwoche 52/10: Tannhäuser, Gamma World, Embers of Dawn

Nachdem mich eine Erkältung am Wochenbeginn zum Ausfallen-Lassen einer langen Brettspiel Session genötigt hat, nun den Rest der Woche im Schnelldurchlauf.

Ich habe den zweiten Teil der Living Forgotten Realms Mini-Kampagne vorbereitet und ich muss sagen, dass die “Embers of Dawn” nun richtig Fahrt aufnehmen. Die Encounter werden differenzierter, die Story nimmt an Fahrt auf, das gefühlte Bedrohungslevel steigt und man merkt, dass es sich um eine längerfristige Kampagne handelt. Wollen wir hoffen, dass wir die zwei Termine im Januar halten können.

Mit den Grund- und Erweiterungsregeln zum aktuellen Gamma World habe ich mich in den ruhigen Tagen auch einmal beschäftigt. Gamma World ist ein noch weiter vereinfachtes D&D4. Vieles aus D&D4 ist wegrationalisiert worden (Anzahl der Healing Surges, Bedeutung von Short und Extended Rests etc.) und das Spiel lässt sich noch leichter lernen. Spieler, die von D&D4 her kommen, können sofort loslegen. Da es ohnehin nicht so wichtig ist, was man genau spielt, gibt es hier und hier Charakter Generatoren für Gamma World, so dass man ohne große Vorbereitung gleich loslegen kann. Es ist in der Tat ein Bier & Pretzel Spiel, schneller Fun – ideal wenn einer aus der Rollenspielrunde einmal ausfallen sollte. Ein großer Teil des Funs sind die zahlreichen, schrägen Powers, die die Spieler zur Verfügung haben. Damit nicht genug, es gibt noch jede Menge Karten, die einem Alpha Mutation Powers oder Omega Tech Powers zur Verfügung stellen. So hat ein PC immer noch ein zusätzliches Arsenal an Powers zur Verfügung und die auch noch optional randomisiert. Viele haben den Küstenmagiern das übel genommen, dass sie das “schöne D&D” um eine Trading Card Komponente erweitert haben (ja, es gibt Booster Packs für Gamma World). Aber das Zufallselement ist wirklich gelungen und die Anzahl der Karten überschaubar. Ich finde das Konzept so gut, dass ich es auch gerne in anderen Systemen sehen würde (ja, unter anderem auch D&D4). Ich würde mir nur wünschen, es würde nach dem Living Card Game Distributionsmechanismus von Fantasy Flight Games erfolgen und nicht über das Magic Prinzip. Wenn ich schon Karten kaufe, will ich wissen, was enthalten ist und ich will nicht einen zu großen Teil meines Spielebudgets in Booster Packs stecken.

Gerade habe ich mein Weihnachtsgeschenk meiner Eltern: “Runewars” gesichtet und ausgepackt. Ein sehr schön ausgestattetes Spiel, dass ich sicher bald spielen werde. Ich mag in letzter Zeit gute Brett- und Kartenspiele genau so gerne wie ein gutes Rollenspiel. Zwar fehlt meistens das Epische einer länger angelegten Kampagne, aber der Spaß, der in ein oder zwei (oder drei oder vier) Stunden durch ein gutes Spiel erzeugt wird, hat eine ganz eigene Qualität. So stehen diese Woche auch keine Rollenspielrunden an sondern nur “andere” Spiele.

Einen Riesenspaß hatten wir mit zwei Runden Tannhäuser. Ein unglaublich unterhaltsames Spiel mit einem der grellsten Pulp-Hintergründe schlechthin. Das Spiel profitiert sehr von den revidierten Regeln, die in der Mitte 2010 erschienen sind. Vereinfachungen und Streamlining helfen dem Spielfluss eben so sehr wie die Command Point die taktischen Optionen beleben. Jedem Besitzer dieses Spiels und der ersten Erweiterungen seien die Regeln sehr ans Herz gelegt. Sie verbessern das Spiel an den Stellen, die vorher vielleicht nicht ganz rund liefen und bringen neue Elemente hinzu.

Eine zweite Runde war mit dem neuen Olympus möglich. Ein Worker Placement mit verschiedenen Varianten zum klassischen Typus. Wie so oft sind Unmengen an Strategien und Gewinnoptionen möglich. Es hat Spaß gemacht und ich werde es sicher bei Gelegenheit nochmals spielen – nur zu einem meiner Favoriten wird es nicht werden.

Nochmals zu den Rollenspielen:
Ein schönes Statement zum Status von Rollenspielen, bzw. welchen besonderen Reiz und welche Bedeutung Rollenspiele haben und welche Bereicherung sie bieten können, habe ich in der Weihnachtskolumne im Newsletter von DriveThroughRPG.com gefunden. Dessen Geschäftsführer Sean Patrick Fannon schreibt dort in dem unnachahmlichen Amerikanischen Pathos so wunderbar:

I started playing D&D back in 1977 – the same year I saw “Star Wars” (the *real* first movie of the series). My universe changed then, as I discovered a culture that not only intentionally gathered for hours at a time to share stories, ideas, and collected imaginings, but also accepted anyone and everyone as a part of the greater whole. This was, perhaps, the greatest gift that the gaming hobby ever gave me.

Frankly, along with the love of my life, Carinn, and the daughter I adore, Samantha, being a part of this culture is simply one of the greatest gifts I have ever received, period.

Eine schönere Liebeserklärung an unser Hobby lässt sich kaum machen.

In diesem Sinne ein gutes Neues Jahr und habt Zeit zu Spielen!

Spielevorsätze für 2011: Trail of Cthulhu, Berge des Wahnsinns, Warhammer Fantasy

Neben den privaten Vorsätzen, die hier nicht interessieren sollen, habe ich auch für meine Spielzeit einige Vorsätze gefasst, die ich im kommenden Jahr sehr gerne umsetzen möchte.

Rollenspiele:

Neben der D&D 4 Kampagne, die sich zweimal im Monat trifft und der Rogue Trader Kampagne, die einen monatlichen Treff hat, will ich versuchen noch eine oder am besten zwei weitere Kampagnen an den Start zu bringen. Wenn ich in mein Rollenspiel-Regal blicke, sehe ich da eine Unmenge an interessanten Spielen, die ich alle mal Spielen oder Leiten will: Corporation, CthulhuTech, Eclipse Phase, The Dresden Files, The Savage World of Solomon Kane, Unknown Armies und so viele andere mehr. Aber für 2011 habe ich mir zwei Sachen ausgeschaut, die ich verwirklichen will.

Ich würde sehr gerne eine Warhammer Fantasy Roleplaying 3rd Edition Kampagne initiieren, die ich auch gerne leiten werde. Die Welt von Warhammer (wie die von WH40k auch) spricht mich sehr an. Die düstere Welt, das ständige bedroht sein von übernatürlichen oder brutalen Mächten bringt sehr gut die dunkle Stimmung vergangener Jahrhunderte zurück. Dagegen alleine steht der Glaube und die Hoffnung und der Imperator / Sigmar und die Menschen und ihre Verbündeten, die die Welt nicht dem Chaos und den bestialischen Wesen überlassen wollen.

Ein zweiter Traum wäre das Spielen der Call of Cthulhu Kampagne “Die Berge des Wahnsinns” – aber mit dem Gumshoe System, sprich den Regeln, die Trail of Cthulhu mitbringt. Gumshoe war für mich die Entdeckung (neben Fate) im Jahr 2010 schlechthin und die neue Berge des Wahnsinns Kampagne bietet alles, was man sich von einer Lovecraft’schen, epischen Geschichte erträumt. Beides zu verschmelzen, wäre dann doch ein Ziel, was ich mir für 2011 setzen möchte. Ich würde bei Trail of Cthulhu auch gerne im nicht-klassischen Stil spielen, vielleicht sogar erweitert um die Kampfregeln aus den EsoTerrorists – so dass man bei allem Horror auch noch ein wenig Action hat.

Leser aus Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet mögen sich bei Interesse bitte bei mir melden – ich werde aber auch noch in den geneigten Kreisen ein wenig Werbung machen. Meine bestehenden D&D 4 und Rogue Trader Kampagnen werde ich hoffentlich weiterführen können, machen sie jedoch ungemein Spaß. Das bleibt aber letztlich immer den Spielern überlassen, ob sie meinen DM-Stil weiter erdulden möchten.

Brettspiele:

Wenn ich ein Fazit aus dem Jahr 2010 ziehen sollte, was mir an Brettspielen besonders gut gefallen hat, dann wären zum einen die Deck-Building Spiele (allen voran Thunderstone) zu nennen, aber auch die Skirmishing Tabletop Brettspiele, wie etwa Dust Tactics aber auch Klassiker wir Tannhäuser. Gerade mit Dust Tactics werde ich mich sehr intensiv beschäftigen wollen, bringt es schnellen, taktischen Spaß und hervorragende Miniaturen, die zu Sammeln sich lohnen wird.

Ein Spiel, mit dem ich 2010 mit die meiste Zeit verbracht habe war Warhammer Invasion. Dieses Living Card Game hat es in sich und ich freue mich schon auf jedes der 12 Battlepacks, die 2011 erscheinen werden und das Spiel anspruchsvoller und variantenreicher machen werden.

Da ich schon im Spätsommer die Gelegenheit hatte eine Vorab-Version zu spielen, kann ich es seitdem kaum erwarten, dass The Lord of the Rings: The Card Game erscheint. Dieses kooperative(!) Kartenspiel aus dem Hause Fantasy Flight Games hat das Potential zum Bringer 2011 zu werden. Je nachdem wie das endgültige Spiel sein wird – die Preview war sehr, sehr viel versprechend. Und die monatlichen Expansion Sets lassen auf epische Runden hoffen.

All dem natürlich vorausgesetzt, dass ich im kommenden Jahr auch die Zeit zum Spielen haben werde wie in diesem Jahr. Aber momentan sieht es so aus, als dass ich sogar ein wenig mehr Zeit als in 2010 haben könnte. Und wenn ich 2011 dann auch noch rund zwölf Kilo abnehmen sollte, wird in einem Jahr ein positives Fazit des vergangenen Jahres stehen.