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Reto M. Kiefer on 08 Nov 2009 under
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Von Goodman Games gibt es eine (fast) neue Zeitschrift, die sich ausschließlich um die 4. Edition von D&D kümmert. Die Inhalte sind vielfältig und die ersten beiden Ausgaben zeigen gut auf, welche Inhalte man auch in Zukunft erwarten kann.
In jeder Ausgabe findet sich ein kleines Adventure, was sofort ohne große Vorbereitung gespielt werden kann. Artikel zu neuen Monstern, magischen Gegenständen, und Optionen für Spielercharaktere machen das Magazin zu einer guten Quelle für Spieler wie Spielleiter. Auch ein kurzes Szenario, was anhand eines Bildes entwickelt wird, findet sich in jeder Ausgabe. Diese “A Picture tells more than 1,000 Words” Szenarien lassen sich in fast sofort jeder Kampagne einsetzen und sind gut aufgemacht und versprechen schnellen Spielspaß.
Die Spielleiter Artikel neben den Adventures haben Titel wie “GM Gems”, die entsprechenden Beiträge für die Spieler heissen etwa “Azagar’s Advice for Adventurers” und behandeln beispielsweise den Einsatz von bestimmten Waffen und stellen neue Paragon Pfade auf.
Ein fester Bestandteil sind die Artikel zu den “Deities of Aereth”, in denen ein fiktives Pantheon vorgestellt wird. Neben der Gottheit der Ausgabe werden umfangreiche Informationen zu Kultus, Klerikerschaft und Verbreitung gegeben. Für die Spieler interessant dürften die neuen Feats und Paragon Paths samt Powers sein, die Anhänger dieser Gottheiten erhalten.
In den “Jack’s Ultrashort Reviews” werden Neuerscheinungen vorwiegend aus dem 4th Edition Umfeld besprochen. Kurz und prägnant und in jedem Fall lesenswert. Den einen oder anderen Artikel haben sogar Mitarbeiter der Küstenmagier geschrieben, wie etwa James Wyatt, der die “Villains of Eberron” vorstellt.
Was den Vertrieb angeht ist James Goodman ein wenig eigenwillig. Er sieht seine hauptsächliche Vertriebsschiene in den kleinen Rollenspielläden und die Zahlen scheinen das auch zu befördern. Online- oder PDF-Vertrieb wird zwar angeboten wenn auch kritisch gesehen. Das führt dazu, dass das gedruckte Heft $2 kostet und die PDF-Version $4. Das scheint für uns Überseekunden zunächst unschön aber Level Up gibt es für unter € 2 auch in Deutschland gedruckt zu erstehen, etwa hier.
Wertung ( 5 / 10 ): Es ist zweifelsohne zu begrüßen, dass es neben den Magazinen von WotC “Dragon” und “Dungeon” eine unabhängige Zeitschrift gibt. Auf der anderen Seite haben die Wizards die Messlatte ganz schön hochgelegt, abgesehen davon, dass es keine Printversion gibt. Doch ganz kann Level Up mit den offiziellen Magazinen nicht mithalten. Von der Aufmachung nicht und von den Inhalten leider auch nicht ganz. Auf 64 Seiten finden sich viele Informationen für Spielleiter und Spieler aber rein subjektiv haben diese nicht die Qualität der Beiträge, die in Dungeon oder im Dragon erscheinen. Da gilt besonders für die beiden Abenteuer, die mir ein bisschen schal vorkamen.
Auf der anderen Seite sind wir erst bei Ausgabe 2 und ich denke Level Up hat noch ein enormes Potential nach oben. Insofern bin ich optimistisch werde mir jedenfalls auch die kommenden Ausgaben besorgen — die 2 Euro sind der Spaß auf alle Fälle wert und neue Ideen bekommt man schnell beim Lesen und Blättern. Bei dem Preis kann man auch darüber hinweg sehen, dass alle Seiten bis auf Cover und Werbung schwarz-weiß gedruckt sind.
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Reto M. Kiefer on 04 Sep 2009 under
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Angetan vom hochwertigen Content, die das Dungeon Magazine Annual bot (s. vorangegangener Post) habe ich es dann doch mal gewagt, mich zuerst einmal für drei Monate bei Dungeons & Dragons Insinder anzumelden. Mit Steuern kostet der Monat etwa acht Euro und man hat unbegrenzten Zugriff auf sonst gesperrte Ressourcen. Und Dank PayPal ist es zahlungstechnisch auch super easy – wobei man auch eine Kreditkarte seiner Wahl einsetzen könnte.
Zuerst einmal sind die Magazine Dungeon Magazine und Dragon Magazine zu erwähnen. Jeden Monat erscheint jeweils eine Ausgabe mit zusammen rund 200 Seiten. Die Themen sind vielfältig. Das Layout und das Design orientieren sich an den Büchern, nur dass sie im Querformat erscheinen und dreispaltig gesetzt sind. Die beiden Magazine erscheinen ausschließlich als PDF und nicht mehr in einer gedruckten Form. Da diese mir sonst als Übersee-/Luftfracht teuer zugeschickt werden müssten, finde ich diese Entscheidung auch gut – auch gut für unsere Freunde die Ents und andere Bäume. Wenn man mal partout etwas braucht, tut es der Farblaser dann auch.
Die Inhalte finde ich stimmig. Im Dragon Magazine findet man viele Erweiterungen zu Regeln und neue Regeln. Eine feste Kolumne nehmen die Sneak Peaks und Previews auf kommende Regelbücher ein, wo man etwa Zugriff auf neue Klassen hat. Bei den Previews findet man viele Notizen der Autoren beigefügt, was interessante Einblicke in das Design von Rollenspielen gibt.
Das Dungeon Magazine bietet Abenteuer, Abenteuer und nochmals Abenteuer. Gut aufgemachte, mit vielen Details versehen, ready to play Abenteuer – sehr lohnenswert. Neben neuen Herausforderungen finden sich auch etliche Aktualisierungen von legendären Abenteuern, Schauplätzen und Dungeons aus älteren Editionen. Auch Anleitungen um andere Abenteuer auf bestimmte Kampagnen umzusetzen sind enthalten, wie sog. Side Tracks, die Episoden um andere Abenteuer herum bieten, um diese bspw. in einer anderen Kampagne spielen zu lassen. Manchmal werden die Abenteuer aus dem Dungeon Magazine um Regeln oder Hintergrundinformationen aus dem Dragon Magazine ergänzt – rundherum eine gelungene Informationsquelle für DnD4 Spieler und insbesondere Spielleiter.
Was besonders toll ist, dass man als Subscriber (selbst nur mit drei Monaten Dauer, vermutlich auch nur mit einem Monat) Zugang auf alle (!) bisher veröffentlichten Online Ausgaben der Magazine hat – zumindest für die Ausgaben, die 4th Edition behandeln. Schon alleine deswegen hat sich die Mitgliedschaft gelohnt. Aber trotzdem bin ich ziemlich sicher, dass ich dabei bleiben werde, denn der Inhalt ist das Geld durchaus wert.
Gut ist auch der Zugriff auf eine zentrale D&D Datenbank (i.e. D&D Compendium) wo man jede Power, jede Rasse oder Klasse jeden Feat oder was auch immer aus sämtlichen Veröffentlichungen von den Wizards of the Coast findet. Das Onlinetool ist brauchbar und es macht Sinn wenn es etwa im Sinne eines elektronischen Indexes verwendet oder einfach schnell was nachschlagen will.
Zu den Softwaretools wie den Character Builder oder den Monster Builder kann ich leider nichts sagen, da ich komplett auf Apple eingerichtet bin. Wizards of the Coast scheinen ein Microsoft Shop zu sein, da die Webseiten auf ASP basieren und die Tools .Net voraussetzen. Eine wenig plattformübergreifende Politik bei dem Unternehmen, leider. Die Builder -Tools hätte man garantiert auch mit Adobe Air oder Java umsetzen können – das wäre dann wenigstens überall gelaufen.
Zusätzlich gibe es noch flashbasierte Onlinetools, wie den Encounter Builder, den Ability Generator und den Monster Builder, die alle ganz nett sind, aber nicht wirklich den Mehrwert bieten, um eine Zahlung dafür zu rechtfertigen.
Wertung (8 / 10): Die acht Punkt für das Abonnement gibt es, weil der Content aus den beiden Magazinen das Geld wert ist. Auch der Zugriff auf alte Ausgaben sorgt für die hohe Bepunktung. Abzug (weil ein Megafail) gibt es für den eindimensionalen Einsatz von .Net für die Softwaretools – über die Zeiten sollte man hinweg sein – aber es ist Corporate Amerika und da gehen die Uhren anders.
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Reto M. Kiefer on 31 Aug 2009 under
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Mit dem Dragon Magazine Annual legen die Wizards of the Coast eine Art Best-of Sammelband vor, der die interessantesten Artikel aus dem Dungeon Magazine in einem Buch zusammenfasst, die teilweise von den Autoren überarbeitet wurden. Der Band entspricht in Layout und Herstellung den guten Standards der DnD 4 Reihe.
Als ich früher noch Rollenspiele spielte war das Dragon Magazine zusammen mit dem Dungeon Magazine Pflichtlektüre und man hat verhältnismäßig viel Geld für den Import der Magazine bezahlt. Heute sind die beiden Zeitschriften zu Onlinemagazinen “verkommen”, die im Rahmen eines DnD Insider Abonnements jeden Monat zur Verfügung stehen. Wer als DnD Insider Abonnent ist wird mit dem Buch kaum etwas Neues erfahren. Aber auch etliche der Artikel sind online zum Download völlig frei verfügbar, allesamt vom der Wizards of the Coast Seite (vielen Dank für die Liste an Critical Hits!):
Zusätzlich finden sich in dem Sammelband noch weitere interessante Artikel aus dem Dragon Magazine etwa zwei Artikel zu Gladiatoren oder Artikel wie man Dhampyrs oder Shadar-kais (als PCs) spielt u.v.a.m. Alle Artikel sind aber mit einer DnD Insider Subscription auch online erreichbar (vgl. die vollständige Linkliste von Critical Hits).
Wertung (7 / 10): Ich gebe dem Band 7 von zehn Punkten, weil er hervorragend aufgemacht ist. Da ich nicht DnD Insider Abonnent bin, ist der Inhalt auch neu und sehr brauchbar für mich. Punktabzug gibt es jedoch, weil der Band nicht in dem Sinne innovativ ist und ein Teil der Artikel frei online abrufbar ist.